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Projekte im Fach Deutsch

Überzeugungen über & im Literaturunterricht. Eine qualitativ-rekonstruktive Studie zum Zusammenhang von Reden über und Handeln im Literaturunterricht
Dr. Martina von Heynitz (gemeinsam mit Prof. Dr. D. Scherf, Heidelberg)
Bis 30.09.2020

Rezeptionsprozesse von Literaturlehrkräften. Eine Laut-Denken-Studie zum Umgang mit literarischen Texten. 
Dr. Martina von Heynitz (gemeinsam mit Prof. Dr. R. Freudenberg)

Textauswahlkriterien im Literaturunterricht. Eine qualitative Interview-Studie mit angehenden und praktizierenden Literaturlehrkräften.
Dr. Martina von Heynitz
Bis 30.09.2020

MOCC Camp für Studierende
Prof. Dr. Thomas Lischeid, Stephanie Mayr (für PHW)

Bis 2019

Sprache und Bild in den Gegenwartsmedien
Prof. Dr. Thomas Lischeid
Bis 30.09.2020

Generativ-zyklologische Sprach-, Literatur- und Medientheorie
Prof. Dr. Thomas Lischeid
Bis 30.09.2020

Hölderlins Musikmathematik
Prof. Dr. Thomas Lischeid
Bis 30.09.2020

Redewiedergabe in der Unterrichtskommunikation – eine interaktionslinguistische Untersuchung zur Funktion animierter Rede im Fachunterricht
(Dissertationsvorhaben) Kristina Matschke, M. A.; Prof. Dr. Elke Grundler, PH Ludwigsburg (Betreuung)
Die Wiedergabe fremder Rede ist ein häufig zu beobachtendes Phänomen in der Unterrichtskommunikation im Fach Geschichte in der Sekundarstufe I: Themenübergreifend bringen Lehrpersonen – und teils auch Schüler*innen – historische Personen oder Personengruppen „direkt“ zum Sprechen. Das Forschungsvorhaben ist epistemologisch in der Interaktionalen Linguistik verortet und folgt im methodischen Vorgehen den Schritten, die im Rahmen der ethnomethodologischen Konversationsanalyse handlungsleitend sind. Auf der Basis videographisch dokumentierten Unterrichts soll aus Teilnehmerperspektive die Funktion animierter Rede für die Bearbeitung fachlicher Lerngegenstände rekonstruiert werden.
Bis 30.09.2020

EVA-SSC: Evaluierung des Sprachsommercamps Ravensburg
Kristina Matschke (Projektleitung), Dr. Kristina Götz & Jun.Prof. Dr. Sarah Lukas, Alev Kaya (Fach Deutsch) 
Das Sprachsommercamp Ravensburg (SSC) richtet sich an Kinder aus Grundschulregel- und Vorbereitungsklassen mit Deutsch als Zweitsprache. Student*innen der PH Weingarten fördern die Kinder während des 12-tägigen SSCs im Ausbau ihrer sprachlichen Kompetenzen. Die Förderschwerpunkte liegen in den Bereichen Morphologie und Syntax. Im Rahmen des Projekts EVA-SSC wird die Wirksamkeit dieser Fördermaßnahmen evaluiert. Hierzu wird der Sprachstand der am SSC teilnehmenden Kinder und einer Kontrollgruppe zu drei Zeitpunkten erhoben: vor der Sprachförderung, nach dem SSC sowie als Followup nach einem halben Jahr. Hierzu werden mittels verschiedener Bildimpulse mündliche Erzählungen elizitiert. Die Auswertung der transkribierten Sprachdaten erfolgt profil- und fehleranalytisch unter besonderer Berücksichtigung morphologischer und syntaktischer Aspekte.
Bis 30.09.2020

Lesen als kulturelle Praxis – Eine Studie zur Theorie und Rezeption serieller populärer Jugendliteratur in der Nachfolge von Harry Potter
Dr. Birgit Schlachter

Auf der Grundlage von literaturwissenschaftlich-textorientierten und empirischen Zugängen wird in dem Projekt ein Beschreibungsmodell für serielle populäre Jugendliteratur und ihre Rezeption entwickelt. Der empirische Teil des Vorhabens besteht aus einer qualitativen Studie zur Rezeption (Funktionen von Lektüre, Lesarten, Rezeptionstypen) von Jugendliteratur am Beispiel der Trilogie Die Tribute von Panem (dt. 2009 bis 2011), deren Ergebnisse für die Deutschdidaktik und die Lesesozialisationsforschung neue Erkenntnisse über Lektüreweisen und Lektürepraktiken heutiger Jugendlicher jenseits des Literaturunterrichts zu liefern verspricht. Als Datenmaterial werden Forenbeiträge aus einem Jugendforum herangezogen, die mittels der Grounded Theory Methodologie ausgewertet werden..
Bis 30.09.2020

Bildungsabbruch in Baden-Württemberg
Wo liegen die Gründe und wie kann man ihn verhindern?
Julia Fischer (Doktorandin bei Prof. Dr. Cordula Löffer, Prof. Dr. Michael Henninger)
In Deutschland verlassen nach wie vor zu viele Schüler*innen die Schule ohne Abschluss. Im Abgangsjahr 2017 haben insgesamt 52.685 Personen als Schulabgänger ohne einen Hauptschulabschluss eine allgemeinbildende Schule verlassen (Statistisches Bundesamt). Die hohe Zahl der Bildungsabbrecher*innen ist für die Pädagogische Hochschule Weingarten ein Thema von besonderem Interesse. Denn häufig haben Jugendliche ohne Schulabschluss unzureichende Lese- und Schreibfähigkeiten. Die Zahlen der neuen Level-One Studie 2018 (LEO 2018), welche die Lese- und Schreibkompetenzen der Deutsch sprechenden erwachsenen Bevölkerung (18–64 Jahre) erfasst (http://blogs.epb.uni-ham-burg.de/leo), belegen, dass 54 % der Personen ohne Schulabschluss nur geringe Lese- und Schreibkompetenzen haben. Die Studie “Bildungsabbruch“ erforscht daher Leistungen und Motivation von Neuntklässler*innen, um präventive Strategien abzuleiten.
Bis 31.01.2022